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Neue Studie: Fracking wird gewaltig überschätzt

Interessante Studie der Energy Watch Group – hier zur Meldung bei der Tagesschau online.

[…] das Potenzial des Frackings, bei dem mit Wasser und Chemie bislang unzugängliche Öl- und Gasquellen erschlossen werden, wird gewaltig überschätzt, sagt eine aktuelle Studie der “Energy Watch Group”, die heute in Berlin vorgestellt wurde.

Wenn die Fracking-Soße wieder hochkommt, stockt der Atem…

Kein Wunder, dass es auf Dauer nicht gut gehen kann, wenn Millionen Liter ungereinigtes, hochgiftiges Lagerstättenwasser wieder in die Erde verpresst wird. Selbst dem grünen Umweltminister aus Niedersachsen ist das offensichtlich egal – er wohnt sicherlich auch nicht in der Nähe einer Verpressstelle.

http://www.weser-kurier.de/region/rotenburg_artikel,-Irgendwann-kommt-die-Frac-Sosse-hoch-_arid,597987.html

Grüner Umweltminister befürwortet das Verklappen von giftigen Lagerstättenwasser in Wasserschutzgebieten.

Der grüne Umweltminister aus Niedersachsen, Stefan Wenzel, hat offenbar kein Problem damit, dass hochgiftiges Lagerstättenwasser einfach wieder in die Erde gepumpt wird. Und das sogar in einem Wasserschutzgebiet. Wenn es dem “derzeitigen Stand der Technik” entspricht, ist die Verseuchung der Umwelt diesem “grünen” Ministerium wohl egal.

Geplante Fracking-Neuregelung gekippt

Der geplante Fracking-Gesetzentwurf ist vom Tisch – die Koalition konnte sich nicht auf eine gemeinsame Linie einigen. Das ist gut, weil dieser Gesetzentwurf keine positiven Folgen für die konventionellen Frack-Bohrungen im Landkreis Rotenburg/Wümme gehabt hätte. Und weil das Thema jetzt nicht “vom Tisch” ist. Schlecht ist, dass es vorerst keine Änderungen am Status Quo gibt. Wir können uns also auf weitere Bohrungen und Störfälle in der Region “freuen”.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fracking-gesetzentwurf-der-regierung-gescheitert-a-903767.html

CDU will Fracking-Debatte mit faulem Kompromiss vom Tisch bekommen

Geplant ist es, ein Gesetz noch vor der Bundestagswahl zu verabschieden. Leider ein fauler Kompromiss – zwar soll es für das geplante Schiefergas-Fracking strengere Auflagen geben. Das schon lange durchgeführte Fracking in konventionellen Bohrstätten, von denen der Kreis Rotenburg/Wümme mit unzähligen Störfällen betroffen ist, wird dadurch aber nicht eingeschränkt. Vielen Dank, darauf können wir verzichten!

Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/fracking156.html

Störfall in Grapenmühlen – 200 Liter giftiges Wasser im Boden

Und wieder ein Störfall im Kreis Rotenburg/Wümme bei dem mehr als 200 Liter giftiges Lagerstättenwasser in den Boden gelangt sind. Die Anlage ist offenbar mehr als überfordert – schon im letzten Jahr gab es hier einen Brand.

Was muss noch passieren, bevor unsere Politiker endlich begreifen, dass Fracking keineswegs sicher ist, sondern unseren Boden nachhaltig vergiftet?

Geplanter Gesetzentwurf gegen Fracking nutzlos?

Am Mittwoch will die Bundesregierung einen neuen Anlauf unternehmen, um das “Fracking” gesetzlich zu regeln. Doch auch der angeblich verschärfte Gesetzentwurf wird die Anwendung der umstrittenen Gasfördermethode in Deutschland weder erschweren noch verhindern.

Die ganze Meldung gibt es hier: http://www.tagesschau.de/inland/fracking146.html

Kommt das Fracking-Gesetz doch noch vor der nächsten Wahl?

Gute Nachricht: Die FDP hat sich offenbar bereit erklärt, das geplante Fracking-Gesetz mitzutragen. Schlechte Nachricht: Bundesumweltminster Altmaier scheint immer noch nicht gemerkt zu haben, dass in Deutschland und speziell in unserem Landkreis schon seit längerem gefrackt wird – teils mit Besorgnis erregenden Auswirkungen auf die Natur.