Grüner Umweltminister befürwortet das Verklappen von giftigen Lagerstättenwasser in Wasserschutzgebieten.

Der grüne Umweltminister aus Niedersachsen, Stefan Wenzel, hat offenbar kein Problem damit, dass hochgiftiges Lagerstättenwasser einfach wieder in die Erde gepumpt wird. Und das sogar in einem Wasserschutzgebiet. Wenn es dem „derzeitigen Stand der Technik“ entspricht, ist die Verseuchung der Umwelt diesem „grünen“ Ministerium wohl egal.

Und wieder ein Störfall in ROW: Erneut Lagerstättenwasser ausgetreten

Und wieder ein Störfall im Kreis Rotenburg: Diesmal sind beim Befüllen eines LKWs mit 22 geladenen Tonnen Lagerstättenwasser 50-100 Liter der hochgiftigen Flüssigkeit ausgetreten. Das ist der zweite Störfall innerhalb weniger Wochen, bei dem Gift in den Boden gelangt. Wie viel muss noch passieren, bis dieser Wahnsinn endlich gestoppt wird?

Nach Befüllen eines Tanklastzuges mit etwa 22 Tonnen Lagerstättenwasser, flossen 50 bis 100 Liter dieser gefährlichen Flüssigkeit aus dem Tankauflieger auf die asphaltierte Fahrbahn des dortigen Gemeindeweges.

http://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/rotenburg/rotenburg-hemsbuende-gefahrstoffe-ausgetreten-2942626.html

Geplante Fracking-Neuregelung gekippt

Der geplante Fracking-Gesetzentwurf ist vom Tisch – die Koalition konnte sich nicht auf eine gemeinsame Linie einigen. Das ist gut, weil dieser Gesetzentwurf keine positiven Folgen für die konventionellen Frack-Bohrungen im Landkreis Rotenburg/Wümme gehabt hätte. Und weil das Thema jetzt nicht „vom Tisch“ ist. Schlecht ist, dass es vorerst keine Änderungen am Status Quo gibt. Wir können uns also auf weitere Bohrungen und Störfälle in der Region „freuen“.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fracking-gesetzentwurf-der-regierung-gescheitert-a-903767.html

CDU will Fracking-Debatte mit faulem Kompromiss vom Tisch bekommen

Geplant ist es, ein Gesetz noch vor der Bundestagswahl zu verabschieden. Leider ein fauler Kompromiss – zwar soll es für das geplante Schiefergas-Fracking strengere Auflagen geben. Das schon lange durchgeführte Fracking in konventionellen Bohrstätten, von denen der Kreis Rotenburg/Wümme mit unzähligen Störfällen betroffen ist, wird dadurch aber nicht eingeschränkt. Vielen Dank, darauf können wir verzichten!

Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/fracking156.html

Störfall in Grapenmühlen – 200 Liter giftiges Wasser im Boden

Und wieder ein Störfall im Kreis Rotenburg/Wümme bei dem mehr als 200 Liter giftiges Lagerstättenwasser in den Boden gelangt sind. Die Anlage ist offenbar mehr als überfordert – schon im letzten Jahr gab es hier einen Brand.

Was muss noch passieren, bevor unsere Politiker endlich begreifen, dass Fracking keineswegs sicher ist, sondern unseren Boden nachhaltig vergiftet?

Geplanter Gesetzentwurf gegen Fracking nutzlos?

Am Mittwoch will die Bundesregierung einen neuen Anlauf unternehmen, um das „Fracking“ gesetzlich zu regeln. Doch auch der angeblich verschärfte Gesetzentwurf wird die Anwendung der umstrittenen Gasfördermethode in Deutschland weder erschweren noch verhindern.

Die ganze Meldung gibt es hier: http://www.tagesschau.de/inland/fracking146.html

Kommt das Fracking-Gesetz doch noch vor der nächsten Wahl?

Gute Nachricht: Die FDP hat sich offenbar bereit erklärt, das geplante Fracking-Gesetz mitzutragen. Schlechte Nachricht: Bundesumweltminster Altmaier scheint immer noch nicht gemerkt zu haben, dass in Deutschland und speziell in unserem Landkreis schon seit längerem gefrackt wird – teils mit Besorgnis erregenden Auswirkungen auf die Natur.