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Neue Studie: Fracking wird gewaltig überschätzt

Interessante Studie der Energy Watch Group – hier zur Meldung bei der Tagesschau online.

[…] das Potenzial des Frackings, bei dem mit Wasser und Chemie bislang unzugängliche Öl- und Gasquellen erschlossen werden, wird gewaltig überschätzt, sagt eine aktuelle Studie der „Energy Watch Group“, die heute in Berlin vorgestellt wurde.

Bundesweit jährlich 11 Milliarden Liter Giftbrühe in den Boden – wohin auch sonst?

Gottseidank fangen langsam auch die Behörden an, darüber nachzudenken, was dort angestellt wird.

Ob es denn technisch möglich sei, das Lagerstättenwasser zu reinigen, fragte die CDU-Abgeordnete Gabriele Hornhardt. Söntgerath bejahte dies, gab aber zu bedenken, dass bundesweit jährlich elf Milliarden Liter dieser Abwasser entsorgt werden müssten. „So lange es rechtlich möglich ist, werden die Unternehmen das Lagerstättenwasser versenken“, sagte er.

http://www.weser-kurier.de/region/zeitungen_artikel,-Bergamt-will-Fracking-ueberpruefen-_arid,603100.html

Wenn die Fracking-Soße wieder hochkommt, stockt der Atem…

Kein Wunder, dass es auf Dauer nicht gut gehen kann, wenn Millionen Liter ungereinigtes, hochgiftiges Lagerstättenwasser wieder in die Erde verpresst wird. Selbst dem grünen Umweltminister aus Niedersachsen ist das offensichtlich egal – er wohnt sicherlich auch nicht in der Nähe einer Verpressstelle.

http://www.weser-kurier.de/region/rotenburg_artikel,-Irgendwann-kommt-die-Frac-Sosse-hoch-_arid,597987.html

Grüner Umweltminister befürwortet das Verklappen von giftigen Lagerstättenwasser in Wasserschutzgebieten.

Der grüne Umweltminister aus Niedersachsen, Stefan Wenzel, hat offenbar kein Problem damit, dass hochgiftiges Lagerstättenwasser einfach wieder in die Erde gepumpt wird. Und das sogar in einem Wasserschutzgebiet. Wenn es dem „derzeitigen Stand der Technik“ entspricht, ist die Verseuchung der Umwelt diesem „grünen“ Ministerium wohl egal.

Und wieder ein Störfall in ROW: Erneut Lagerstättenwasser ausgetreten

Und wieder ein Störfall im Kreis Rotenburg: Diesmal sind beim Befüllen eines LKWs mit 22 geladenen Tonnen Lagerstättenwasser 50-100 Liter der hochgiftigen Flüssigkeit ausgetreten. Das ist der zweite Störfall innerhalb weniger Wochen, bei dem Gift in den Boden gelangt. Wie viel muss noch passieren, bis dieser Wahnsinn endlich gestoppt wird?

Nach Befüllen eines Tanklastzuges mit etwa 22 Tonnen Lagerstättenwasser, flossen 50 bis 100 Liter dieser gefährlichen Flüssigkeit aus dem Tankauflieger auf die asphaltierte Fahrbahn des dortigen Gemeindeweges.

http://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/rotenburg/rotenburg-hemsbuende-gefahrstoffe-ausgetreten-2942626.html

CDU will Fracking-Debatte mit faulem Kompromiss vom Tisch bekommen

Geplant ist es, ein Gesetz noch vor der Bundestagswahl zu verabschieden. Leider ein fauler Kompromiss – zwar soll es für das geplante Schiefergas-Fracking strengere Auflagen geben. Das schon lange durchgeführte Fracking in konventionellen Bohrstätten, von denen der Kreis Rotenburg/Wümme mit unzähligen Störfällen betroffen ist, wird dadurch aber nicht eingeschränkt. Vielen Dank, darauf können wir verzichten!

Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/fracking156.html

Störfall in Grapenmühlen – 200 Liter giftiges Wasser im Boden

Und wieder ein Störfall im Kreis Rotenburg/Wümme bei dem mehr als 200 Liter giftiges Lagerstättenwasser in den Boden gelangt sind. Die Anlage ist offenbar mehr als überfordert – schon im letzten Jahr gab es hier einen Brand.

Was muss noch passieren, bevor unsere Politiker endlich begreifen, dass Fracking keineswegs sicher ist, sondern unseren Boden nachhaltig vergiftet?