Fracking stoppen – mach mit!

Fracking-Bohrstellen und -Störfälle im Landkreis Rotenburg

Fracking-Bohrstellen und -Störfälle im Landkreis Rotenburg

Wir sind eine politisch neutrale und gewaltfreie Initiative von besorgten Bürgern aus dem Landkreis Rotenburg/Wümme. Unser Ziel ist es, in einem demokratischen Prozess die Gasförderung mit Fracking zu stoppen – eine Methode mit untragbaren Umwelt-risiken, wie sich nicht nur in unserem Landkreis gezeigt hat.

Unsere wichtigsten Forderungen:
– wahrheitsgemäße Aufklärung der Bevölkerung
– umweltfreundliche Entsorgung bislang angefallener Giftstoffe
– Umkehr der Beweispflicht bei Schadensfällen
– sofortiger Stopp aller Fracking-Aktivitäten
– gesetzliches Fracking-Verbot!
Hier können Sie sich unseren FLYER herunterladen.

Mach mit – wir freuen uns über jede Unterstützung, über neue Gesichter und Ideen!  Unser nächstes Treffen …

Was ist die derzeitige Situation?

  1. Exxon Mobil steht in den Startlöchern, um unter den Füßen der Bürgerinnen und Bürger von Bötersen zu fracken! Denn bis dorthin reicht die vorgesehene Horizontalbohrung von der Bohrstelle „Bötersen Z11“ an der Bundesstraße 75. Das Landesbergamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) bereitet sich durch Stellenauf-stockung auf die Bearbeitung kommender Fracking-Anträge der Erdgasindustrie vor …
  2. Die Bundesregierung hat am 4. August 2016 ein Gesetz zur Anwendung der Fracking-Technologie beschlossen. Demnach ist Fracking in Wasserschutzgebieten und Naturschutzgebieten verboten, nicht aber in Vorranggebieten für Trinkwassergewinnung. Ein solches Vorranggebiet ist in unserem Landkreis die „Rotenburger Rinne“. Eine „Länderöffnungsklausel“ ermöglicht den einzelnen Bundesländern andere Regelungen. Was ist in dieser Hinsicht von einer neuen Landesregierung in Hannover zu erwarten?
  3. Der Landkreis Rotenburg will laut Entwurf für das Regionale Raumordnungsprogramm (Stand 14. August 2017) auch in Vorranggebieten für Trinkwassergewinnung  Fracking und die untertägige Ablagerung von Lagerstättenwasser verbieten. Die Frage wird sein, ob der Landkreis dieses Ziel juristisch durchsetzen kann. Das Land Niedersachsen müsste ihm zu Hilfe kommen. Darum ist in allen Gremien des Landkreises (Kreistag, Umweltausschuss, Arbeitsgruppe Erdgas- und Erdölförderung) beschlossen worden, die Niedersächsische Landesregierung aufzufordern, auch Vorranggebiete für Trinkwassergewinnung zu schützen: „Das Land Niedersachsen wird aufgefordert, von seinen gesetzgeberischen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, das bundesgesetzliche Verbot von Fracking und Verpressen von Lagerstättenwasser in Wasserschutzgebieten generell auf Vorranggebiete für Trinkwassergewinnung auszudehnen“.
  4. Auf der Informationsveranstaltung des IPPNW am 8. November 2017 in Rotenburg sagte Dr. Hermann Kruse, Toxikologe an der Kieler Universität: Die Schadstoffmessungen in Luft, Boden, Wasser und beim Menschen (Immissionen) seien völlig unzureichend; die statistischen Erhebungen des Gesundheitsamtes zu den Blutkrebserkrankungen im Raum Rotenburg weisen aus toxikologischer Sicht auf den Einfluss von Schadstoffen hin; im Fall einer Familie fanden sich im Blut gerade solche Stoffe, die beim Fracking freigesetzt werden; im Auftrag der Gasfirmen erhobene Emissions-Messwerte müssten endlich zur Auswertung freigegeben werden.

Etwas tun?

Setzen Sie sich bei Mitgliedern des Niedersächsischen Landtages für den Antrag aus Rotenburg ein! Schreiben Sie an Stephan Weil (buero@stephan-weil.info), an Bernd Althusmann (über die Internetseite) oder an unseren Abgeordneten Eike Holsten (Internetseite) etwa folgenden Text:
Sehr geehrter Herr ….  als Bürger/Bürgerin des Landkreises Rotenburg (Wümme) bin ich besorgt um die Reinhaltung des Trinkwassers in der „Rotenburger Rinne“ für uns und künftige Generationen. Ich unterstütze ausdrücklich die Resolution des Kreistages Rotenburg an die Landesregierung in Hannover: „Das Land Niedersachsen wird aufgefordert, von seinen gesetzgeberischen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, das bundesgesetzliche Verbot von Fracking und Verpressen von Lagerstättenwasser in Wasserschutzgebieten generell auf Vorranggebiete für Trinkwassergewinnung auszudehnen.“ Mit freundlichem Gruß …

Übrigens  …

ein grelles Schlaglicht auf das Verhalten von Erdölkonzernen wirft die Sendung vom 8. November im Westfernsehen (Die Story).

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