Fracking stoppen – mach mit!

Fracking-Bohrstellen und -Störfälle im Landkreis Rotenburg

Fracking-Bohrstellen und -Störfälle im Landkreis Rotenburg

Wir sind eine politisch neutrale und gewaltfreie Initiative von besorgten Bürgern aus dem Landkreis Rotenburg/Wümme. Unser Ziel ist es, in einem demokratischen Prozess die Gasförderung mit Fracking zu stoppen – eine Methode mit untragbaren Umwelt-risiken, wie sich nicht nur in unserem Landkreis gezeigt hat.

Unsere wichtigsten Forderungen:
– wahrheitsgemäße Aufklärung der Bevölkerung
– umweltfreundliche Entsorgung bislang angefallener Giftstoffe
– Umkehr der Beweispflicht bei Schadensfällen
– sofortiger Stopp aller Fracking-Aktivitäten
– gesetzliches Fracking-Verbot!
Hier können Sie sich unseren FLYER herunterladen.

Mach mit – wir freuen uns über jede Unterstützung, über neue Gesichter und Ideen!  Unser nächstes Treffen …

ROTENBURGER GEBETE – SCHÖPFUNG BEWAHREN!
Gebete unter freiem Himmel

am 1. Sonntag des Monats

um 14.30 Uhr

nächstes Gebet Sonntag 7. Oktober 2018 von 14.30 – 15.00 Uhr an der Versenkbohrung „Sottrum Z1“ mit Pastor Theo Adam  (Sot-trum) und Wilfried Wildeboer (Bürgerinitiative Frack-loses Gasbohren). Die Versenkboh-rung liegt bei Hassendorf nördlich der B 75 (gegenüber der Rotenburger Straße abbiegen zur Sportanlage Hassendorf, dann noch 1 km). Seit Anfang der 90er Jahre bis heute wurden hier schätzungsweise 1,2 Millionen Kubikmeter giftiges Lagerstättenwasser  in poröses Gestein in 800 Meter Tiefe gepumpt, etwa 500 Meter unterhalb des Trinkwaserreservoirs „Rotenburger Rinne“. –  Nach dem Gebet ist Gelegenheit zu Begegnung und Austausch bei Kaffee und Kuchen im Gasthof unter den Eichen in Waffensen.                        [Und hier zur Liste der bisherigen Rotenburger Gebete …]

SEPTEMBER 2018: Zur Sitzung der Arbeitsgruppe Erdgas und Energie des Lankreises Rotenburg am 27. September reicht die Bürgerinitiative einen Antrag ein.

Der Antrag betrifft die neue, zwischen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) sowie den Ministerien Umwelt und Wirtschaft abgesprochene Rundverfügung, die Anweisungen für die Mitarbeiter des LBEG für das Vorgehen bei Genehmigungsverfahren enthält. Die Bürgerinitiative „Frack-loses Gasbohren“ beantragt: „1.) dem Arbeitskreis Erdgas und Energie die vorgesehene Rundverfügung zur Kenntnis und Stellungnahme zur Verfügung zu stellen und 2.) dafür zu sorgen, dass diese vor Inkrafttreten einer breiten Öffentlichkeit zur Begutachtung und Stellungnahme vorgelegt wird.“

JUNI 2018: Die Rotenburger Kreiszeitung berichtet: „Exxon darf in Bellen bauen“ – Reststoffbehandlungsanlage: Landkreis verwundert, Bürgermeister empört, Kritiker alarmiert.
In derselben Ausgabe (1. Juni 2018) die Ankündigung des ersten „Rotenburger Gebetes“.

MAI 2018: Offener Brief an den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil

Was ist die derzeitige Situation?

  1. Exxon Mobil steht in den Startlöchern, um unter den Füßen der Bürgerinnen und Bürger von Bötersen zu fracken! Denn bis dorthin reicht die vorgesehene Horizontalbohrung von der Bohrstelle „Bötersen Z11“ an der Bundesstraße 75. Das Landesbergamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) bereitet sich durch Stellenauf-stockung auf die Bearbeitung kommender Fracking-Anträge der Erdgasindustrie vor …
  2. Die Bundesregierung hat am 4. August 2016 ein Gesetz zur Anwendung der Fracking-Technologie beschlossen. Demnach ist Fracking in Wasserschutzgebieten und Naturschutzgebieten verboten – nicht aber in Vorranggebieten für Trinkwassergewinnung! Ein solches Vorranggebiet ist in unserem Landkreis die „Rotenburger Rinne“. Eine „Länderöffnungsklausel“ ermöglicht den einzelnen Bundesländern andere Regelungen. Was ist in dieser Hinsicht von der Landesregierung in Hannover zu erwarten?
  3. Der Landkreis Rotenburg will laut Entwurf für das Regionale Raumordnungsprogramm (Stand 14. August 2017) auch in Vorranggebieten für Trinkwassergewinnung  Fracking und die untertägige Ablagerung von Lagerstättenwasser verbieten. Die Frage wird sein, ob der Landkreis dieses Ziel juristisch durchsetzen kann. Das Land Niedersachsen müsste ihm zu Hilfe kommen. Darum ist in allen Gremien des Landkreises (Kreistag, Umweltausschuss, Arbeitsgruppe Erdgas- und Erdölförderung) beschlossen worden, die Niedersächsische Landesregierung aufzufordern, auch Vorranggebiete für Trinkwassergewinnung zu schützen: „Das Land Niedersachsen wird aufgefordert, von seinen gesetzgeberischen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, das bundesgesetzliche Verbot von Fracking und Verpressen von Lagerstättenwasser in Wasserschutzgebieten generell auf Vorranggebiete für Trinkwassergewinnung auszudehnen“.
  4. Auf der Informationsveranstaltung des IPPNW am 8. November 2017 in Rotenburg sagte Dr. Hermann Kruse, Toxikologe an der Kieler Universität: Die Schadstoffmessungen in Luft, Boden, Wasser und beim Menschen (Immissionen) seien völlig unzureichend; die statistischen Erhebungen des Gesundheitsamtes zu den Blutkrebserkrankungen im Raum Rotenburg weisen aus toxikologischer Sicht auf den Einfluss von Schadstoffen hin; im Fall einer Familie fanden sich im Blut gerade solche Stoffe, die beim Fracking freigesetzt werden; im Auftrag der Gasfirmen erhobene Emissions-Messwerte müssten endlich zur Auswertung freigegeben werden.

Etwas tun?

Schreiben Sie an Mitglieder der Niedersächsischen Landesregierung:
Sehr geehrter Herr ….  als Bürger/Bürgerin des Landkreises Rotenburg (Wümme) bin ich besorgt um die Reinhaltung des Trinkwassers in der „Rotenburger Rinne“ für uns und künftige Generationen. Ich unterstütze ausdrücklich die Resolution des Kreistages Rotenburg an die Landesregierung in Hannover: „Das Land Niedersachsen wird aufgefordert, von seinen gesetzgeberischen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, das bundesgesetzliche Verbot von Fracking und Verpressen von Lagerstättenwasser in Wasserschutzgebieten generell auf Vorranggebiete für Trinkwassergewinnung auszudehnen.“ Mit freundlichem Gruß …
Mögliche Adressen:
Ministerpräsident Stephan Weil (E-Mail: ministerpraesident@stk.niedersachsen.de)
Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (über seine Internetseite)
Umweltminister Olaf Lies (über seine Internetseite)
Abgeordneter Eike Holsten (über seine Internetseite)

Übrigens  …

wieso muss ein Landwirt Grünkohlpflanzen aufstellen und die Schadstoffablagerungen messen lassen? Wieso muss ein Fernsehjournalist durch Wald und Unterholz krabbeln, um Boden- und Wasserproben zu nehmen, statt dass Politik und Behörden ihren Job machen und die Untersuchungen vornehmen? Sehen Sie sich den Beitrag im NDR-Fernsehen an!

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